Seit ich selbst Mutter bin, habe ich den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen – wie ist das in Ordnung?

Seit ich selbst Mutter bin, habe ich den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen – wie ist das in Ordnung?

2026-10-18 · 57 Minuten · Folge 153

+++ Weitere Infos zu mir und meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/stahlaberherzlich.podcast +++ Anna ist 33, seit Januar Mutter einer Tochter und hat vor wenigen Monaten den Kontakt zu ihrer eigenen Mutter abgebrochen. Den Schritt bereut sie nicht, er fühlt sich befreiend an. Offen ist eine andere Frage: Nimmt sie ihrer Tochter damit auch die Oma? Anna erzählt von einer Kindheit mit vielen Umzügen, wechselnden Partnern der Mutter und Grenzüberschreitungen, vor denen ihre Mutter sie nicht geschützt hat. Auch im Umgang mit dem Baby erlebt sie die Mutter heute als übergriffig. Gleichzeitig ertappt sie sich immer wieder dabei, selbst so zu reagieren wie ihre Mutter. Steffi will verstehen, warum Anna sich die Entscheidung so schwer macht, obwohl sie so klar über ihre Mutter spricht. Dabei zeigt sich: Es sind weniger Schuldgefühle, die Anna umtreiben, als ihr ausgeprägter Sinn für Fairness. Den Kontaktabbruch auf die Enkelin auszuweiten, fühlt sich für sie unverhältnismäßig an. Gemeinsam finden die beiden eine pragmatische Lösung, mit der Anna leben kann. Außerdem erklärt Steffi, warum Kinder nicht nur auf einzelne Beziehungen reagieren, sondern auf das ganze Familiensystem, und wie man Wahrnehmung und Interpretation auseinanderhält. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

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